[Kolumne] Krisenvorsorge, meine Frau und ich

 

Von Zeit zu Zeit erhaltet ihr hier Gedanken zur persönlichen Krisenvorsorge. Bei allen möglichen und unmöglichen Szenarien, auf welche sich viele vorbereiten, scheint es mir, dass die persönliche Krise meist vernachlässigt wird.

Versteht sich aber auch fast von selbst.
„Das passiert uns nicht.“ oder „Diese Krankheit bekomme ich nicht.“, sind weitläufig verbreitete Gedankengänge.

Heute somit das Thema:

Krankheit und Unfall

Natürlich haben wir alle vorgesorgt was Verbandsmaterial und Arztbesteck angeht, damit sind wir aber auch schon beim ersten Punkt angekommen.
Es ist schön, wenn ihr einen halben OP Saal in euren Keller stehen habt. Doch habt ihr auch die notwendigen Kenntnisse dazu?
Wenn Ihr so etwas habt und nutzen wollt, dann benötigt ihr auch das Fachwissen!

Fachwissen diesbezüglich ist ohnehin ein Thema. Den erste Hilfe Lehrgang solltet ihr besucht haben und diesen auch regelmäßig auffrischen. Für Eltern, Großeltern und eigentlich jeden, würde ich den Ersthelfer für Kinder noch zusätzlich empfehlen. Ihr dürft nicht vergessen, die Kleinen bedürfen anderer Hilfe.

Das mit dem Wissen ist ja immer so eine Sache.
Mal ehrlich, wer von euch hat im Kopf wann seine letzte Impfung war?

Und wenn ihr jetzt schon das Impfbuch sucht, was habt ihr sonst so in der Tasche?
Was mich dazu bringt, auf Dinge einzugehen, welche ihr bei euch haben solltet. Alleine um es den Rettungskräften einfacher zu machen. Was solltet ihr denn so mit euch führen?
Klar, die Versichertenkarte. Die habt ihr ja so oder so meist bei euch.
Hilfreich sind aber auch:
Spenderausweis
Impfpass
Allergiker Pass (z.B. zu bekommen unter http://www.1apharma.de/ oder den Arzt ansprechen)
Eine Information über Kontaktdaten, also Ansprechpartner/Notfallnummer
Das sind Dinge die den Rettungskräften aussagekräftige Informationen liefern und es Ihnen erleichtern, euch zu helfen.

Helfen, ja, ein gutes Thema. Wie könnt ihr euch selbst im Vorfeld helfen und absichern?
Versicherungen sind eine gute Idee. Dinge wie die Lebensversicherung, die Unfallversicherung oder auch die Krankenhaustagegeldversicherung sind Punkte, die ihr überdenken solltet. Informiert Euch, bedenkt was ihr braucht. Sonst sorgt ihr bei eurem Versicherungsvertreter nur für schönere Zahlen auf dem Konto.

Damit ihr die aber gar nicht in Anspruch nehmen müsst, macht ein kleiner Besuch beim Doktor in regelmäßigen Abständen Sinn.
Sich einfach mal durchchecken lassen und auf Nummer sicher gehen. Schön wenn ihr nichts habt und wenn doch, gut, dass es gefunden wurde!
Wenn ich hier vom Arztbesuch rede, dann meine ich selbstverständlich nicht nur den Allgemeinmediziner. Ebenso der Besuch von Zahnarzt, Augenarzt oder dem HNO Spezialisten kann euch unangenehme Folgen ersparen.

Arztbesuche können unangenehm sein, ja. Wie könnt ihr sie angenehmer gestalten?
Achtet auf eure Hygiene! Vergesst nicht wie viele Menschen Dinge berühren, welche auch ihr jeden Tag aufs Neue anfasst. Geld, Türklinken oder dergleichen. Regelmäßiges Hände waschen oder gegeben falls Desinfektionsmöglichkeit ist hier die Lösung. Diese gibt es als Tücher, Spray und auch als Gel oder Lotion. Ihr solltet nicht vergessen, viele der Krankheiten sind schneller übertragen als es euch lieb ist. Achtet auch auf ein angemessenes Maß an Hygiene bezüglich eurer Lieben, insbesondere der Kinder und Kleinkinder.

Abschließend ist zu sagen, dass in erster Linie es Informationen sind, welche euch dahin bringen, gut vorbereitet zu sein. Es spart Zeit und Nerven, wenn ihr wisst, wo ihr hin müsst, was habt ihr persönlich eingelagert, wie seid ihr versichert, wie war das mit der stabilen Seitenlage nochmal…

Ich hoffe, dass ich euch ein paar Denkansätze mit gegeben habe, euch durch diese Zeilen helfen konnte, Euch und anderen zu helfen.

Bleibt alle gesund ihr und eure Lieben.

Gemeinsam stark und vorbereitet
liebe Grüße
Freki

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